Und wir können doch noch siegen!

6. Spieltag Bezirksklasse Nord, 8. Februar 2020

 

Am 8. Februar machten wir uns zum zweiten Mal in dieser Saison, auf den Weg in das weitentfernte Dürrwangen. Dort trafen wir auf unsere Gegner TSV Dürrwangen und TSV Weißenburg.

Im ersten Spiel mussten wir gegen die Heimmannschaft antreten, gegen die wir in der Hinrunde bereits unterlegen waren. Wir starteten mit Johanna am Aufschlag und führten schnell mit 5:0, was die Stimmung hob. Die TSV-Mädels kämpften sich jedoch in das Spiel zurück und somit war für uns kämpfen angesagt. Mit guten Aufschlägen, Angriffen und einem insgesamten guten Zusammenspiel, konnten wir den ersten Satz mit 25:22 für uns entscheiden. Die weiteren Sätze fingen wir leider etwas unsicher an und der Gegner konnte schnell einen Punktevorsprung erzielen. Oftmals haben wir uns wieder gefangen und gut aufgeholt, aber am Ende reichte es für uns wieder mal nicht aus und wir mussten auch dieses Match, mit 3:1, an den TSV abgeben.

Das nächste Spiel sollte uns ein Leichteres werden, da wir in der Vorrunde gegen die Weißenburger deutlich, mit 3:0, gewonnen hatten. Anscheinend waren wir uns in diesem Punkt etwas zu sicher. Wir verschenkten viele Punkte durch Kommunikationsfehler, Missverständnisse auf dem Feld und Eigenfehler am Netz oder beim Aufschlag. Trotzdem wollten und brauchten wir diesen Sieg unbedingt um uns nicht endgültig am Tabellenende festzusetzen. Im ersten Durchgang hatten wir beim Stand von 22:24 bereits zwei Satzbälle gegen uns und konnten diesen, nur denkbar knapp und mit etwas Glück, mit 26:24 für uns entscheiden. Auch im zweiten Satz mussten wir ständig einen Rückstand hinterher laufen und unser Trainer Pit nahm beim Stand von 5:10 die erste Auszeit und forderte mehr Bewegung und Konzentration beim Aufschlag ein. Endlich gelangen auch einige druckvolle Angriffsschläge von Heike und Mona und wir erkämpften ein mühsames 25:21. Der dritte Durchgang war ein Spiegelbild der ersten Beiden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer Aufholjagd konnten wir auch diesen Satz mit 25:17 für uns entscheiden und somit das Spiel mit 3:0. Durch diesen Sieg haben wir uns zwischenzeitlich auf den 6. Tabellenplatz vorgeschoben.

 

Zum Glück dauerte dieser Spieltag nicht allzu lange und wir saßen schon kurz nach 21:00 beim Griechen Simposio in Veitsbronn, um gemeinsam zu Essen und den Abend (mit viel Ouzo) ausklingen zu lassen.


Alles war sch****

5. Spieltag Bezirksklasse Nord, 25. Januar 2020


„Schreiben wir doch einfach: ‚Alles war sch****‘ und dann halt noch die einzelnen Ergebnisse dahinter“. Das war der Versuch beim gemeinsamen Essengehen in Horbach nach unserem Heimspieltag am 25. Januar, eine Lösung für das ewige Problem der Suche nach einem Schreiber für den Spielbericht zu finden. Eigentlich fasst dieser Satz den gesamten Tag auch weitestgehend zusammen, obwohl es natürlich trotzdem einige schöne Aktionen gab. Für interessierte Leute gibt es hier dennoch die etwas ausführlichere Version:

Angefangen hat der Tag ganz gut: Die Mannschaft war mit zwölf Spielerinnen vollzählig und nach den letzten beiden starken Spieltagen war auch die Hoffnung auf einen Sieg da. Allerdings kam es schon beim Netzaufbauen zum ersten kleinen Stimmungseinbruch. Da wir uns die Halle in Langenzenn mit der Damen 3 teilten, die ebenfalls einen Heimspieltag hatten und bereits etwas früher dort waren, hatten wir Schwierigkeiten passende Stangen zu finden und ein Netz, das sowieso schon beschädigt war, mithilfe einer Ratsche auf der richtigen Höhe zu spannen.

Nachdem dies nach einer halben Ewigkeit doch geschafft war, konnte das erste Spiel gegen TSG Geslau/Buch mit zahlreichen Zuschauern begonnen werden. Während wir zu Beginn noch gut mithalten konnten, setzten sich die Gegner mithilfe guter Aufschläge und Eigenfehlern auf Seiten der Veitsbronner gegen Mitte des ersten Satzes ab, was auch zwei Spielerwechsel und Auszeiten nicht verhindern konnten. Somit ging dieser mit 17:25 verloren. Auch der zweite Satz verlief ähnlich. Zu Beginn lag der ASV teilweise sogar mit einigen Punkten in Führung, was die Geslauer auch zu einer Auszeit zwang. Leider wurde dieser Vorsprung wieder aufgeholt, bis die Gegner schließlich erneut aufgrund einer Aufschlagserie/bzw. Annahmefehler der Mädels in Führung gingen und auch diesen Satz mit 25:16 für sich entschieden. Nach diesen beiden niederschlagenden Sätzen war die Motivation aber noch keineswegs verloren. Stattdessen nahm sich das Team vor, den Rückstand in einen 3:2 – Sieg umzuwandeln, was in den vergangenen Spielen schon des Öfteren gelang. Zu Beginn des dritten Satzes verhalfen starke Aufschläge von Johanna John und Kathi Lippmann zu einer Führung von 10:1. Diese wurde vom TSG Geslau/Buch zwar verringert, überholen konnten sie die Veitsbronnerinnen allerdings nicht, sodass die Mädels diesen Satz mit 25:21 gewinnen konnten. Im vierten Satz war dann wieder eine Blockade drinnen und so kam es zu einem Rückstand von 5:16 und letztendlich einem Satzverlust mit einem Punktestand von 15:25. Damit war das erste Spiel 1:3 verloren.

Auch im zweiten Spiel gegen TuS Feuchtwangen lief es nicht unbedingt besser. Hier war die Niederlage allerdings noch ärgerlicher, da alle drei Sätze mit über zwanzig Punkten an den Gegner gingen. Zu Beginn setzten sich die Feuchtwangerinnen direkt ab und erlangten einen Vorsprung von sieben Punkten, die Mädels konnten sich aber bis auf zwei Punkte Abstand wieder herankämpfen. Letztendlich ging der Satz leider dennoch mit 22:25 verloren. Der zweite Satz begann ausgeglichen und die Mannschaft konnte bis 13 auch immer wieder die Führung an sich reißen. Ab da war allerdings erneut der Wurm drinnen, weshalb die Gegner auch diesen Satz mit 25:20 für sich entschieden. Der dritte Satz startete besser und die Mädels schafften es, einen Punktestand von 16:9 herzustellen, was allen Hoffnung auf eine Besserung gab. Durch einige Eigenfehler schafften es die Feuchtwanger aber unglücklicherweise aufzuholen und trotz letzter Bemühungen wurde auch dieser Satz knapp mit 23:25 und somit das gesamte Spiel 0:3 verloren.

Nach diesem Spieltag bleibt lediglich die Hoffnung, dass die Mannschaft aus diesem Tief wieder herauskommt und es schafft, beim nächsten Spieltag ihre eigentliche Leistung unter Beweis zu stellen!


Nichts für schwache Nerven!

4. Spieltag Bezirksklasse Nord, 14. Dezember 2019

 

Am 14. Dezember ging es für die Damen 2 nach Geslau zu ihrem 4. Spieltag.

Das erste Spiel bestritt der ASV gegen die Heimmannschaft TSG Geslau-Buch. Durch Beobachtungen aus dem Spiel von Ansbach gegen Geslau hat Trainer Pit beschlossen nicht mit der Stammmannschaft das Spiel zu starten, sondern den jungen Spielern den Vortritt zu lassen.

Im ersten Satz konnten die Veitsbronner sich gut durchsetzen und mit einer guten Annahme mit dem Gegner mithalten. Dennoch hat es nicht ganz ausgereicht und der Satz ging mit 21:25 an die Heimmannschaft. Im Laufe des 2. Satzes wurden dann einige Spielerinnen ausgetauscht, leider konnte die Mannschaft sich trotz der neuen Spieler nicht von den Geslauern abheben und verloren den Satz 18:25. Da die Mannschaft kein starker Gegner war, gab Pit die Hoffnung noch nicht auf und ließ die Mädels vom 2. Satz ihr Glück noch einmal versuchen. Durch starke Angriffe und gute Aufschläge konnten die ASVler den TSG unter Druck setzten. So ging der 3. Satz mit 13:25 an die Damen 2. Die Motivation, das Spiel noch zu gewinnen war da. Dadurch hat die Mannschaft ihre Leistung gehalten und hat den Gegner auch im 4. Satz besiegt. Nun ging der Kampf los. Der 5. Satz war ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem ASV und dem TSG. Alle mobilisierten ihre letzten Kräfte, somit konnten sich die Mädels schnell eine Führung sichern. Doch die Geslauer gaben nicht auf und erspielten sich einen kleinen Vorsprung. Jedoch kämpften sich die ASVlerinnen wieder heran und konnten nach mehreren nervenaufreibenden Matchbällen den Satz mit 17:19 für sich entscheiden und gewannen somit das Spiel gegen Geslau.

Im 2. Spiel trat die Damen 2 gegen den TSV Ansbach an. Im ersten Satz war klar zu sehen, dass die Leistung vom Gegner besser war. Dennoch gaben die Mädels nicht auf und konnten sich im 2. Satz mehrere Führungen erkämpfen. Trotzdem verloren die Veitsbronner den Satz mit 17:25. Jetzt war der Kämpfergeist erweckt, da die Möglichkeit bestand den TSV zu schlagen und die ASVler gaben im Angriff nochmal alles. Die Ansbacher gaben aber nicht auf und gewannen das Spiel somit 3:0.

Nach einer zufriedenstellenden Leistung der Damen 2 ließ ein Teil der Mannschaft den Abend noch gemütlich ausklingen. 


Der erste Sieg

3. Spieltag Bezirksklasse Süd, 30. November 2019

 

Am 30. November hatten die Damen 2 des ASV Veitsbronn ihren dritten Spieltag und ersten Heimspieltag. In der ersten Begegnung traten sie gegen den Post SV Nürnberg, zum ersten Mal mit vollständiger Mannschaft an. Im zweiten Spiel gegen den TSV 1860 Weißenburg, jedoch mit einer Spielerin weniger, also somit nur noch zu 11.

Der Anfangssatz war leider kein guter Start. Da die letzten beiden Spieltage nicht sehr gut verlaufen waren, waren die Mädels schon sehr vorbelastet und dementsprechend aufgeregt. Durch zu viele eigene Fehler, welche zum größten Teil durch Nervosität und zu wenig Selbstvertrauen verursacht wurden, verlor der ASV den ersten Satz 25:12. So langsam fand die Mannschaft ins Spiel und konnte sich durch starkes Kämpfen einige Punkte holen. Trotzdem gaben sie auch den zweiten Satz mit 25:21 an die Gastmannschaft ab. Die Motivation war nun geweckt. Die ASVler kämpften um jeden Ball und holten sich durch starke Angriffe und Aufschläge die nächsten beiden Durchgänge deutlich mit einem Punktestand von 25:19 und 25:18. Nun stand es 2:2 und der T-Break musste entscheiden. Auch hier hatten die Mädels des ASV Probleme in das Spiel zu finden und Post SV Nürnberg sicherte sich schnell einen Vorsprung von 6:2. Der ASV hatte aber noch lange nicht aufgegeben und kämpfte sich an die gegnerische Mannschaft heran. Nachdem 9:8 wurde es dann nochmal richtig spannend und bei beiden Teams war der Ehrgeiz geweckt. Leider reichte es am Ende nicht ganz für die Heimmannschaft und sie mussten den entscheidenden Satz mit 15:11, an die Nürnberger Mannschaft abgeben. Jedoch hatten sie sich einen Punkt gesichert und verlorenes Selbstvertrauen wieder gefunden.

Gute gelaunt und motiviert startete der ASV in das zweite Spiel gegen Weißenburg. Schon beim Einspielen war zu erkennen, dass in dieser Partie, die Heimmannschaft spielerisch klar im Vorteil war. Trotzdem, oder gerade deswegen, nahmen die Mädels das Ganze ein bisschen zu locker und konnten den ersten Satz, nur knapp mit 25:22 gewinnen. Vom Hunger getrieben (Kathi hat immer Hunger! Anm. der Redaktion) wollten die Veitsbronner Mädels das Spiel nicht mehr in die Länge ziehen als nötig und entschieden die nächsten beiden Sätze, mit einem klaren Endstand von 25:18 und 25:11 für sich. Der Sieg gehört klar dem ASV mit einem 3:0.

Somit war es ein erfolgreicher erster Heimspieltag. Nachdem die Damen 2 des ASV Veitsbronn Anfangsschwierigkeiten in der neuen Saison hatten, konnten sie endlich zeigen, was sie für eine gute Leistung erbringen können.

Danke an unsere Fans, die uns tatkräftig unterstützt und mitgefiebert haben. Danke auch an unsere beiden Coaches Maria und Trainer Pit, die am Ende des Tages sichtlich zufrieden mit der Leistung der Mädels waren. Zum gemeinsamen Feiern und Essen ging es dann noch in das Café in Veitsbronn.  


Unter Wert verkauft, das geht besser!

2. Spieltag Bezirksklasse Süd, 9. November 2019

 

Am ihrem zweiten Spieltag fuhren die Mädchen und Trainer Pit ins weit entfernte Dürrwangen. Auf Leoni musste die Mannschaft leider an diesem Tag verzichten weshalb die Auswahl an Auswechselspielern eher gering ausfiel. Trotz dessen fuhr die Mannschaft gut gelaunt und mit Siegeswillen los.

Nach einem sehr lauten und umkämpften Spiel der beiden Mannschaften TSV Dürrwangen und SG Lichtenau-Wernsbach-Weihenzell machten sich die Mädchen für ihr erstes Spiel gegen den TSV Dürrwangen warm.

Der erste Satz startete sehr gut, mit Selina als Außenangreifer und Heike als Diagonalspielerin wurde eine neue Aufstellung vorgenommen. Die Mädels zeigten ihr Können und konnten somit einen Vorsprung von 7 Punkten bei einem Punktestand von 21:14 rausholen. Doch anstatt sich diesen Durchgang unter den Nagel zu reißen, holte der Gegner die 7 Punkte Hürde mit einer Aufschlagsserie wieder auf. Die ASVler fanden nun nicht mehr in ihr Spiel zurück, Angriffe gingen ins Netz und die Aufschläge der Gegner waren plötzlich schwerer anzunehmen. Somit mussten die stark angefangen ASVler den Satz mit 23:25 an den TSV Dürrwangen abgeben. Doch damit war es nicht getan, die Veitsbronner wollten dieses Spiel nicht einfach so übergeben. Für Selina kam die langjährige Außenangreiferin Mona ins Spiel und Rebecca übernahm die Position der Mitteblockangreiferin. Lea die zuvor im Satz als „Mitte“ am Start war, erkrankte leider und somit viel eine weitere gute Spielerin aus. Wegen der neuen Aufstellung startete der zweite Satz holprig. Der Gegner baute schnell die Führung aus, und die ASVler kamen schwer ins Spiel. Der zweite Satz ging somit verdient an den TSV Dürrwangen mit 18:25. Der dritte Durchgang startete auf Augenhöhe mit dem Gegner. Die Veitsbronner konnten mit guten Angriffen von Mona und Heike punkten und somit die Führung ergattern. Bei einem Punktestand von 18:15 gelang es den besseren ASVlern aber nicht, den Satz für sich zu entscheiden und sie ließen sich wieder durch eine Aufschlagsserie des Gegners einholen. Danach war es ein Kopf an Kopf rennen. Trainer Pit nahm bei einem Punktestand von 20:22 nochmal eine Auszeit um seine Mädels zu beruhigen, damit sie wieder konzentriert aufs Feld gehen konnten. Leider brachte diese kurze Verschnaufpause nichts mehr und der TSV Dürrwangen gewann mit 20:25.

Nach dem frustrierenden ersten Spiel wollten die Mädels jedoch hochmotiviert ins zweite Spiel gegen den SG Lichtenau/Wernsbach-Weihenzell starten. Nach einer kurzer Besprechung und einer Aufstellungsänderung mit Hanna als neue Zuspielerin und Selina als Diagonalspielerin ging es in den ersten Satz. Die ASVler waren anfangs wieder sehr stark und bauten schnell durch gute Angriffe und Aufschläge ihre Führung bei einem Punktestand von 16:12 aus. Leider, aus unerklärlichen Gründen passierte es wieder, wie beim ersten Spiel gegen den TSV Dürrwangen, dass die Mädels des ASV Veitsbronn die Führung nicht halten konnten und durch eigene Fehler dem Gegner die Punkte schenkten und somit mit 23:25 den ersten Satz verloren. Der zweite Satz war immer durch einen 1-2 Punktevorsprung des Gegners geprägt und die ASVler schafften es nicht diesen einzuholen, trotz der lauten Anfeuerung der Auswechselspieler auf der Bank. Somit ging dieser Satz mit 23:25 an den SG Lichtenau/Wernsbach-Weihenzell. Den gedachten letzten Satz der Gegner wollten die Mädels nicht mehr aus den Händen geben und starteten mit der alten Aufstellung, mit Johanna als langjährige Zuspielerin. Anfangs waren beiden Mannschaften ziemlich punktegleich, doch der SG Lichtenau übernahm schon wieder die knappe 1-2 Punkteführung. Doch die Mädels des ASV Veitsbronn konnten und wollten nicht schon wieder gegen einen schwächeren Gegner verlieren und nahmen nochmal all ihre Energie zusammen um diesen Satz zu gewinnen. Dank einer sehr guten und starken Aufschlagsserie von Johanna, konnten die Mädels ihren endlich einen hart erkämpften Sieg ergattern. Der dritte Satz ging somit mit 25:22 an die ASVler. Mit Motivation, alter Aufstellung und Siegeswillen ging es in den 4. Satz. Dieser startete zuerst gut für die motivierten Veitsbronner Mädels, sie gingen mit 9:3 in Führung. Doch irgendetwas sollte nicht sein, stimmte nicht oder wollte nicht werden, denn trotz dessen, dass der ASV Veitsbronn stärker und besser war, konnten die Mädels ihr Können nicht zeigen, oder wollten es nicht zeigen und ihre Führung ging wieder verloren. Kurz vor Ende bei einem Punktestand von 19:21 nahm Trainer Pit nochmal eine Auszeit und Kathi die gute Libera, versuchte die Mädels nochmal zu motivieren mit den Worten: „Jetzt reißt euch zusammen, die sind schlechter als wir und wir können das deutlich besser.“ Mit diesen Worten hatte sie auch Recht, doch die Mädels schafften es nicht mehr sich zu konzentrieren und eigene Fehler zu vermeiden. Leider musste der 4. Satz und somit das Match wieder an den Gegner gehen, bei einem Punktestand von 21:25.

Enttäuscht, traurig und hungrig fuhren die Mädels nach dem Spieltag mit Trainer Pit, ihrer ehemaligen Co-Trainerin Maike und der anfeuernden Laura nach Herzogenaurach zum Essen ins Chillis. Trotz des verlorenen Spieltags ist den Mädels nicht die Motivation verloren gegangen, um an den nächsten Spieltagen endlich ihr Können zu zeigen und sich nicht noch einmal unter Wert zu verkaufen. Ein Sieg soll her und dabei sind sich alle Mädels einig!  


Gut gekämpft und doch verloren

1. Spieltag Bezirksklasse Süd, 19. Oktober 2019

 

In den ersten Spieltag konnten die Mädels der Damen 2 leider nur unter weniger guten Bedingungen starten. Mit neun Mädels und Trainer Pit ging es auf nach Uffenheim – Heike, Anja und Noreen konnten uns leider an diesem Spieltag nicht unterstützen. Auch in der Aufstellung gab es ein paar Veränderungen. Kathi stellt sich diese Saison der Position der Libera und mit Selina steht eine neue Spielerin für die Diagonale auf dem Feld.

Nach einem ersten gepfiffenen Spiel konnte um 16:00 Uhr endlich in das erste eigene Match gestartet werden. Die Heimmannschaft, der SG TVW Uffenheim, hatte sich bereits im vorherigen Spiel als starke Mannschaft herausgestellt. Dementsprechend nervös ging es für den ASV aufs Feld. Aufgrund der recht neuen Aufstellung waren die Mädels noch nicht so gut eingespielt und so startete der erste Satz etwas holprig. Wegen fehlender Konzentration und der anhaltenden Nervosität ging dieser Satz dann auch mit 14:25 an Uffenheim. Im zweiten Satz fanden die Mädels dann endlich ins Spiel. Sie zeigten mehr Konzentration und fanden die Freude am Spiel wieder. Somit wurde der zweite Satz recht ausgeglichen gespielt und letztendlich auch verdient mit 25:17 gewonnen. Auch in den beiden folgenden Sätzen war das Spiel auf Augenhöhe. Die Veitsbronner Mädels zeigten Kampfgeist und konnten gut mit dem starken Gegner Uffenheim mithalten. Leider reichte es dennoch nicht, um die Sätze für sich zu entscheiden. Somit gingen der dritte Satz mit 18:25 und der vierte Satz mit 23:25 leider an die Heimmannschaft.

Nach diesem Spiel musste leider auch noch Hanna gehen, wodurch nur noch eine Auswechselspielerin zur Verfügung stand. Keine optimalen Bedingungen also, um gegen den uns, aus der letzten Saison bekannten Gegner TUS Feuchtwangen anzutreten. Trotz der leichten Frustration, die aus der Niederlage im ersten Spiel resultierte, konnten die Mädels im ersten Satz des zweiten Spiels gut vorlegen und trotz einer Aufholjagd der Feuchtwangener Mannschaft gegen Ende des Satzes diesen mit 25:21 für sich entscheiden. Mit neu gewonnener Motivation konnte der zweite Satz dank Kampfgeist und gutem Spiel auch für den ASV entschieden werden. Der Abstand zum Gegner zeigte sich hier mit 25:23 jedoch schon etwas geringer. Im dritten Satz wurde es dann spannend. Trotz eines ausgeglichenen Spiels schafften es die Mädels nicht eine Führung auszubauen. Gegen Ende des Satzes zeigte sich ein richtiger Kampf um die Punkte, konnte dieser Satz doch der entscheidende für den Sieg der ASVlerinnen sein. Obwohl die Motivation hoch und der Wille zu gewinnen da war, schafften es die Mädels leider nicht diesen Satz für sich zu entscheiden und gingen so mit einem Punktestand von 24:26 in den vierten Satz. Der vorherige verlorene Satz machte sich nun in einer etwas geminderten Motivation und Konzentration bemerkbar, wodurch die Führung recht schnell die Gegner übernehmen konnten. Nach ein paar verschenkten Punkten rafften sich die Mädels des ASV jedoch auf und begannen eine Aufholjagd. Keiner wollte sich den Sieg so einfach nehmen lassen, vor allem weil er schon so nah schien. Die Veitsbronnerinnen konnten sich gut an den Gegner herankämpfen und zeigten noch einmal, was alles in ihnen steckt. Leider konnte trotz eines guten Spiels der Satz am Ende nicht gewonnen werden und er ging mit 26:28 an den TUS Feuchtwangen. In den letzten und entscheidenden Satz ging es dementsprechend mit gemischten Gefühlen. Einerseits war der Wille da, das Spiel für sich zu entscheiden, andererseits war auch die Enttäuschung über die beiden knapp verlorenen Sätze sehr groß. Diese Enttäuschung machte sich dann leider auch bemerkbar. Die Motivation und auch die Kraft schienen bei vielen am Ende zu sein, wodurch es Feuchtwangen schnell gelang eine Führung aufzubauen, die die ASVlerinnen leider nicht mehr einholen konnten. So ging auch der letzte Satz mit einem enttäuschenden Spielstand von 3:15 an den Gegner.

Trotz zweier verlorener Spiele kann die Mannschaft dennoch zufrieden mit sich sein. Sie hat Kampfgeist und Motivation gezeigt, ließ sich nicht von den Gegnern einschüchtern und schaffte es, gut mit ihnen mitzuhalten. Somit kann man mit Zuversicht in die nächsten Spieltage starten.


Wechselvoller Saisonauftakt

Bibertturnier Zirndorf, 21. September 2019

 

Nach der langen Sommerpause konnte es endlich wieder losgehen. Unsere Damen 2 trafen sich bei herrlichstem Sonnenschein an der Mittelschule Veitsbronn und fuhren voller Vorfreude nach Zirndorf in die Realschulturnhalle.

Im ersten Spiel der Vorrunde bekamen es die Mädels mit dem TG Würzburg zu tun, dem vermeintlich schwächsten Gegner. Doch schon nach den ersten Ballkontakten, wurde deutlich, dass es eine schwierige Aufgabe werden sollte, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden.

Viele Fehler in der Annahme und im Angriff, machten es dem Gegner leicht, immer wieder Punkte zu sammeln. Mit 25:22 ging der erste Satz an die TG Würzburg. Da in der Vorrunde nur 2 Sätze pro Spiel angesetzt waren, musste im zweiten Satz unbedingt ein Sieg her. Und tatsächlich, wurde das Spiel der ASV-Mädels konstanter und es konnte bis zum Ende des Satzes ein kleiner Punktevorsprung gehalten werden. Mit 25:20 ging der zweite Durchgang an Veitsbronn.

Im nächsten Spiel hieß der Gegner Post SV Nürnberg 4 und dieser stellte die Mädels von Trainer Pit vor keinerlei Probleme. Zu groß war der Leistungsunterschied. Mit 2:0 wurde dieses Match gewonnen.

Der TG Herzogenaurach war der nächste Gegner und schon eine größere Nummer. Hatten sie doch eine ehemalige Bayernligazuspielerin und eine erfahrene Mittelangreiferin (beide hatten übrigens in Veitsbronn ihr Volleyballspiel perfektioniert) in ihren Reihen. Phasenweise entwickelte sich ein spannendes „Kopf an Kopf rennen“ das am Ende aber leider immer Herzogenaurach für sich entschied. Auch der übereifrige Schiedsrichter, der viele Aufstellungsfehler der Veitsbronner pfiff (es wurde kein Spielberichtbogen geführt!!), war nicht ganz unschuldig am unglücklichen Ausgang der Partie. Mit 0:2 ging dieses letzte Gruppenspiel an den Gegner.

Aufgrund eines (1) zu wenig gewonnen Satzes rutschten die ASV-Mädels auf den 3. Platz der Tabelle und mussten nun gegen den Drittplatzierten der anderen Gruppe um den 5. Platz der Gesamttabelle spielen. Hier trafen sie auf die dritte Mannschaft vom Post  SV Nürnberg die ohne größere Probleme mit 2:0 besiegt wurde. Immerhin ein versöhnlicher Abschluss!

Erfreulich ist, dass Hanna, die erstmals als Zuspielerin eingesetzt wurde, genauso wie Kathi auf der Liberoposition ihre Sache sehr gut machte. Ebenfalls ganz neu und ganz gut, war Selina, die einen tollen Einstand in der Mannschaft feiern konnte.

Auch das anschließende Abendessen im “Schnitzelparadies“ war ein voller Erfolg!